Bei den sächsischen Landtagswahlen 2014 erzielte die AfD 9,75 % und zog mit 14 Abgeordneten in den sächsischen Landtag ein. Ihr Wahlprogramm und die Wahlplakate zielten dabei auf jene Wählerschichten ab, die für rechtspopulistische Aussagen empfänglich waren.

So forderte die Partei in ihrem Wahlprogramm, dass mehr deutschsprachige Titel in Radio und Fernsehen gespielt werden müssten oder dass Moscheen mit Minaretten nur nach Volksabstimmungen gebaut werden dürften. Zudem verlangte die Partei, dass Geschichtsunterricht primär für die Förderung eines positiven Identitätsgefühls zu strukturieren sei und die Schwerpunkte daher auf die „positive“ Geschichte Deutschlands im 19. Jahrhundert gelegt werden müssten. Bei Abtreibungsfragen betont die Partei den „Lebensschutz“ des ungeborenen Kindes. Außerdem solle es, wenn es nach der AfD Sachsen geht, keine weitere Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften geben.

Nach der Wahl wurde bekannt, dass der AfD-Abgeordnete Detlev Spangenberg Mitglied einer rechtspopulistischen Partei und eines Vereins war, der ein „Deutschland in den Grenzen von 1937“ schaffen wollte. Daraufhin verzichtete die AfD-Spitze, Spangenberg zum Alterspräsidenten des Landtages zu bestimmen.

Diese Seite wurde zu zuletzt am 2. März 2015 bearbeitet.

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